Archiv Pressemitteilungen

2013

  • 01/2013

    Die Max-Planck-Gesellschaft und De Gruyter schließen Rahmenvertrag zur Publikation von Open Access-Büchern

    Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und der Wissenschaftsverlag De Gruyter haben eine richtungsweisende Rahmenvereinbarung über die Publikation von Open Access-Büchern geschlossen.

    Der Vertrag bezieht sich auf zu veröffentlichende Werke, die unter der Federführung von den derzeit 80 Max-Planck-Instituten entstehen, und die für jeden Nutzer kostenfrei im Internet abrufbar sein sollen. Er umfasst alle Disziplinen, in denen die MPG tätig ist, das heißt sowohl die Naturwissenschaften als auch die Geistes- und Sozialwissenschaften und schließt Monographien und Sammelbände ein. „Durch die Vereinbarung mit De Gruyter bieten wir unseren Wissenschaftlern einen abgestimmten rechtlichen und organisatorischen Rahmen für Veröffentlichungen von Büchern in Open Access“, erläutert Dr. Ralf Schimmer, Leiter des Bereichs Wissenschaftliche Informationsversorgung in der Max Planck Digital Library. „Damit reagieren wir auf zunehmende Anfragen aus den Max-Planck-Instituten und erweitern die Unterstützung von Open Access-Veröffentlichungen unserer Wissenschaftler von Zeitschriften nun auch auf den Buchbereich.“

    De Gruyter bietet für seinen Open Access-Partner ein attraktives Angebot, das die größtmögliche Verbreitung der Inhalte realisiert. Neben dem weltweit freien Zugang zu diesen über De Gruyter Online (www.degruyter.com) werden jeweils auch Printversionen erscheinen. „Die Vereinbarung mit der Max-Planck-Gesellschaft untermauert, dass De Gruyter mit seinem Open Access-Modell eine zukunftsweisende Form für wissenschaftliches Publizieren bereitstellt“, freut sich Dr. Anke Beck, Vice President Publishing bei De Gruyter. „Und wir können mit den Publikationen aus den international renommierten Instituten der Gesellschaft unser Programm in allen Fachbereichen um höchstklassige Inhalte bereichern.“ In den vergangenen Jahren hat De Gruyter mit verschiedenen Forschungsprojekten, unter anderen mit dem Exzellenzcluster The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations (TOPOI) des Berliner Antike-Kollegs und dem Munich Center for the Economics of Aging (MEA) am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, bereits sehr erfolgreich Bücher Open Access veröffentlicht.

    Kontakt: Ulrike Lippe, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 030-260 05 153, ulrike.lippe@degruyter.com

    Kontakt: Tina Planck, Max Planck Digital Library, Telefon 089-38602249, planck@mpdl.mpg.de

    De Gruyter: Der unabhängige Wissenschaftsverlag De Gruyter blickt auf eine über 260-jährige Geschichte zurück. Die Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Berlin publiziert jährlich über 850 neue Titel auf den Gebieten Geisteswissenschaften, Medizin, Naturwissenschaften und Rechtswissenschaft sowie mehr als 600 Fachzeitschriften und digitale Medien. http://www.degruyter.com/

    Max-Planck-Gesellschaft: Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. ist eine unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation. Sie fördert vorrangig die Forschung in eigenen Instituten. Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften. http://www.mpg.de

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2012

  • 10/2012

    Max Planck Digital Library stellt neue Software vor

     

    Die Software imeji erzeugt aus wissenschaftlichen Mediendaten wie z.B. Fotografien, Mikroskop-Aufnahmen oder Grafiken zitierfähige digitale Forschungsobjekte. Eine erste Version dieser Software hat die Max Planck Digital Library nun für Forschungseinrichtungen, aber auch andere Inte-ressierte online gestellt. Als Open-Source Software ist imeji frei verfügbar und kann nach Belieben nachgenutzt werden.

    Im Fokus der Anwendung steht die Veröffentlichung und Nachnutzbarkeit von wissenschaftlichen Medien-daten. imeji bietet die Möglichkeit, Mediendaten in Sammlungen hochzuladen, durch frei definierbare Pa-rameter zu beschreiben und zu verlinken. Informationen werden durch ein dezidiertes Metadaten-Management so einfach wie möglich und so komplex wie nötig beschrieben. Autorisierte Nutzer können größere Sammlungen in einzelne Alben unterteilen, um beispielsweise bestimmte Eigenschaften einer Sammlung näher zu untersuchen oder für Publikationen referenzierbar zu machen. So können Alben auch von mehreren Personen erstellt, be- und erarbeitet werden. Entwickelt wird die Software zusammen mit der imeji-Community, einer offenen Entwickler-Gemeinschaft, die eine aktive und nachhaltige Weiterentwicklung der imeji-Software gewährleistet. Zur imeji-Community gehören unter anderem die Humboldt-Universität zu Berlin, die Max Planck Digital Library und die Freie Universität Berlin.

    Kontakt

    imeji Community
    kleinfercher@mpdl.mpg.de
    imeji-community@gwdg.de
    http://imeji.org/

    Dr. Frank Sander
    Leiter der Max Planck Digital Library
    sander@mpdl.mpg.de
    www.mpdl.mpg.de

2011

  • 07/2011

    Max-Planck-Gesellschaft und Georg-August-Universität Göttingen vereinbaren Zusammenarbeit im Bereich eResearch

     

    Entwicklung virtueller Forschungsumgebungen und Förderung des freien Zugriffs auf wissenschaftliche Informationen Schwerpunkt der Vereinbarung

    Die Max-Planck-Gesellschaft und die Georg-August-Universität Göttingen haben ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung virtueller Forschungsumgebungen und der Sicherung des Zugangs zu wissenschaftlicher
    Information für weitere drei Jahre fortgeschrieben. Eine neue Kooperationsvereinbarung bestätigt die Grundlage der langjährigen Zusammenarbeit der Max Planck Digital Library (MPDL) und der Niedersächsischen
    Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) in diesen Bereichen und eröffnet Möglichkeiten für den weiteren Ausbau. Die Kooperationsvereinbarung wurde von dem Vizepräsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Herbert Jäckle, der Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, dem Leiter der Max Planck Digital Library, Dr. Frank Sander, und SUB-Direktor Prof. Dr. Norbert Lossau anlässlich des Festakts zur Eröffnung des Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) und der Vorstellung der Virtuellen Forschungsumgebung TextGrid 1.0. am 12. Juli 2011 in Göttingen unterzeichnet.

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  • 05/2011

    Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und Max Planck Digital Library vereinbaren eScience-Kooperation

     

    Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der Humboldt-Universität zu Berlin und die Max Planck Digital Library (MPDL) vereinbaren die Einrichtung eines Entwicklungsverbunds für virtuelles Forschungsdatenmanagement. Prof. Dr. Horst Bredekamp, Geschäftsführender Direktor des IKB, und Dr. Frank Sander, Leiter der MPDL, unterzeichnen am 26. Mai 2011 hierzu in der Mediathek des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums (Berlin) ein Memorandum of Understanding.

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2010

  • 11/2010

    Max-Planck-Gesellschaft benennt neuen Leiter der Max Planck Digital Library

     

    Das Präsidium der Max-Planck-Gesellschaft hat Dr. Frank Sander zum neuen Leiter der Max Planck Digital Library bestellt. Sander wird seine Tätigkeit zum 15. November 2010 aufnehmen und löst die seit 1. Oktober 2008 bestehende Kommissarische Leitung der MPDL ab.

    "Innovative ‚digitale' Forschungsumgebungen sind aus der täglichen Arbeit vieler Forscher nicht mehr wegzudenken", sagt Sander. "Es wird auch von der Leistungsfähigkeit dieser Instrumente abhängen, welche Ergebnisse die Forscher in welchem Tempo zukünftig werden erarbeiten können. Ich freue mich sehr, meine in der Wirtschaft und zuvor selbst als Forscher gesammelten Erfahrungen nun in den Dienst von Spitzenforschung bei der Max-Planck-Gesellschaft stellen zu können."

    Sander, Jahrgang 1969, studierte Physik in Köln und München und promovierte am MPI für Quantenoptik bei Nobelpreisträger Prof. Dr. Theodor W. Hänsch. Zu seinen Stationen in der Wirtschaft zählen unter anderem ein Münchner IT-Systemhaus, die Unternehmensberatung McKinsey & Company sowie ein gemeinsam mit drei Partnern aufgebautes strategisches Beratungsunternehmen. In diesem beriet er über sechs Jahre DAX-Unternehmen in IT-strategischen Fragen und war als Mitglied des Vorstands in den Funktionen IT, Recht und Finanzen tätig. "Die Max Planck Digital Library hat in den vergangenen Jahren ihre Bedeutung für die Forschung in der MPG mehrfach unter Beweis gestellt", erklärt Vizepräsident Wolfgang Schön "Ich bin überzeugt, dass Herr Sander aufgrund seiner Kenntnisse und Fähigkeiten einen maßgeblichen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Einrichtung leisten wird.

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  • 10/2010

    eSciDoc Days 2010 in Kopenhagen

     

    FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur und Max-Planck-Gesellschaft (MPG) laden ein / Vorstellung der Infrastruktur und Applikationen von eSciDoc / Anwender berichten über ihre Erfahrungen

    Karlsruhe, Oktober 2010 – Am 16. und 17. November 2010 finden in der Royal Library in Kopenhagen, Dänemark, die dritten eSciDoc Days statt. Veranstalter sind FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur und die Max-Planck-Gesellschaft – Max Planck Digital Library (MPDL), die in einer strategischen Partnerschaft eine Open Source eResearch-Infrastruktur für netzbasiertes wissenschaftliches Arbeiten in einem multidisziplinären Umfeld entwickeln. Dabei unterstützt eSciDoc den Informationsfluss im gesamten wissenschaftlichen Wertschöpfungsprozess, von der ersten Idee über Experimente, Datenanalyse und -auswertung bis hin zur Publikation der Ergebnisse.

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  • 07/2010

    Wissenschaftsorganisationen verabschieden Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten

      

    Presseinformation 9.7.2010 - Gemeinsame Presseinformation der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen

    Qualitätsgesicherte Forschungsdaten bilden die Grundlage wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns. Allein in Deutschland kostet es mehrere Milliarden Euro pro Jahr, diese Ergebnisse zu erstellen. Ein großer Teil dieser Daten wird jedoch von Forschenden oder Arbeitsgruppen nach Abschluss ihrer Vorhaben nicht angemessen dauerhaft archiviert und ist daher einer späteren Wiederverwertung nicht mehr zugänglich. Hinzu kommt, dass mit Hilfe moderner wissenschaftlicher Methoden Daten in enormen Umfang erzeugt werden und adäquate informationsfachliche Methoden sowie die erforderlichen Infrastrukturen nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

  • 06/2010

    Investitionen in die papierlose Informationsversorgung langfristig sichern

     

    Presseinformation 21.6.2010 - Gemeinsame Presseinformation der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen

    Lassen sich wissenschaftliche Publikationen auch noch in 50 Jahren elektronisch abrufen? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Experten der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. Eine Studie gibt erste Empfehlungen für eine gemeinsame Strategie.

    Forschung braucht Zugang zu wissenschaftlichen Quellen und Publikationen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der bestmöglichen Informationsinfrastruktur auszurüsten und eine digitale Forschungsum-gebung zu schaffen, ist das Ziel der Schwerpunktinitiative »Digitale In-formation«. Diese soll die Möglichkeiten weiter verbessern, Informationen digital zu erstellen und auszutauschen, verfügbar zu machen und dauerhaft zu sichern. Dazu arbeiten die Mitglieder der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen an gemeinsamen Konzepten und Lösungen.
    Einer von sechs thematischen Schwerpunkten der Allianz-Initiative ist die Frage des langfristigen Zugangs zu digitaler Information.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

  • 03/2010

    Springer und Max-Planck-Gesellschaft unterzeichnen Vertrag

     

    Die Wissenschaftler aller 78 Max-Planck-Institute und Forschungseinrichtungen in Deutschland haben Zugriff auf Inhalte der elektronischen Plattform SpringerLink.

    Die Max-Planck-Gesellschaft und Springer haben sich darüber verständigt, allen 78 Max-Planck-Instituten und Forschungseinrichtungen in Deutschland Inhalte der elektronischen Plattform SpringerLink zur Verfügung zu stellen. Demzufolge können die Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft ab sofort bis Ende 2011 auf über 2.000 Zeitschriften, zahlreiche Buchreihen und auf die Datenbank SpringerMaterials zugreifen.

    Der neue Vertrag löst damit das Pilotprojekt aus dem Jahr 2008 ab, das neben dem Zugang zu den Inhalten auf SpringerLink für die Forscher der Max-Planck-Institute auch die Möglichkeit vorgesehen hatte, ihre Arbeiten über Springer Open Choice™ als Open-Access-Beiträge zu veröffentlichen. Beide Seiten arbeiten weiter darauf hin, gemeinsam neue alternative Publikationsmodelle zu entwickeln.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

  • 01/2010

    Max-Planck-Gesellschaft beteiligt sich an neuem Fördermodell für arXiv

     

    Cornell University Library Engages More Institutions in Supporting arXiv
    Collaborative Business Model Changes Funding Structure

    ITHACA, N.Y. (Jan. 21, 2010) - In a move to expand support for sustaining arXiv, Cornell University Library is broadening the funding base for the online scientific repository. Nearly 600,000 e-prints - research articles published online in physics, mathematics, statistics, computer science and related disciplines - now reside in arXiv, which is an open information source for hundreds of thousands of scientific researchers. arXiv will remain free for readers and submitters, but the Library has established a voluntary, collaborative business model to engage institutions that benefit most from arXiv.

    More information.

2009

  • 12/2009

    Berlin 7 Open Access Conference - Open Access Reaching Diverse Communities

     

    Die internationale Berlin 7 Open Access Konferenz thematisiert die Anwendung von unterschiedlichen Open Access Strategien und stellt bewährte Modelle vor. Informiert wird über Projekte in verschiedenen Forschungsgebieten – von Open Access Pionierdisziplinen wie der Physik bis hin zu den Geisteswissenschaften – und über Initiativen in verschiedenen Ländern. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen setzen sich Experten u.a. mit der Rolle der Forschungsinfrastruktur, neuen Publikationsmodellen und der zunehmenden Forderung nach einer besseren Sichtbarkeit und Nutzbarkeit von Forschungsdaten und Publikationen auseinander, um so die fächerübergreifende Zusammenarbeit zu intensivieren. Die Konferenz schließt mit einer Sonderveranstaltung zu Open Access in der französischen Forschung.

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  • 09/2009

    Open Access - eine Option für alle Wissenschaftsbereiche?

     

    Podiumsdiskussion zum Auftakt der internationalen Open Access-Woche

    Die Arbeitsgemeinschaft Open Access in der Allianz der Wissenschaftsorganisationen lädt zum Auftakt der internationalen Open Access-Woche vom 19. bis 23. Oktober 2009 zu einer Podiumsdiskussion nach München ein. Chancen und Nutzen, Herausforderungen und Perspektiven von Open Access- Publikationen für die Wissenschaftskommunikation werden auch vor dem Hintergrund der jüngsten kontroversen Debatten über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Wissen thematisiert. Vertreter der Geistes- und Naturwissenschaften und der Verlagswirtschaft stellen dabei ihre Positionen in kurzen Statements vor und diskutieren diese anschließend untereinander und mit dem Publikum. Wolfgang Schön, Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft, führt in die Veranstaltung ein.

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  • 04/2009

    Living Reviews in Democracy (LRD): Neue Open Access-Zeitschrift für Politikwissenschaft online

     

    Die Living Reviews in Democracy (LRD) sind ab sofort online. LRD publiziert ausschließlich im Internet begutachtete Überblicksartikel zu Kernthemen der Demokratieforschung, die von den Autoren regelmäßig aktualisiert werden – ein zentrales Merkmal der Living Reviews Zeitschriftenfamilie. Die Artikel geben einen kritischen Einblick in den Stand der Forschung und bieten Erkenntnisse und Kommentare sowie, wo möglich, aktive Links zu den wichtigsten Quellen. Das Ziel der Zeitschrift ist es, eine sorgfältig geprüfte und gepflegte Sammlung von elektronischen Texten zu entwickeln, um so ein wertvolles Werkzeug für die Demokratieforschung anzubieten. Die Autoren – Experten in ihrem Sachgebiet – werden durch ein internationales Herausgeberteam eingeladen.

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2008

  • 11/2008

    Berlin 6 Open Access Conference, 11 - 13 November 2008

     

    Changing Scholarly Communication in the Knowledge Society

    Die freie Zugänglichkeit von Forschungsergebnissen im Internet (Open Access) und die damit verbundenen Chancen und Probleme stehen im Mittelpunkt der internationalen Berlin 6 Open Access Conference. Wem gehört eigentlich ein wissenschaftlicher Artikel – dem Autor oder der Institution, die ihn bezahlt? Darf der Autor das Recht an seinem Artikel einem Verlag übertragen, oder sollte er zur Hinterlegung in einem öffentlich zugänglichen Dokumenten-Server angehalten werden? Wer finanziert die neue Publikationsinfrastruktur? Und wie verändert sich die Welt der Wissenschaft durch die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Wissen, die Open Access ermöglicht? Fünf Jahre nach der Initiierung der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen (2003) wird nun Bilanz gezogen. Was ist erreicht worden? Worin liegen die Herausforderungen für die Zukunft?

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  • 11/2008

    Projektstart CARPET: Aufbau einer Plattform für elektronische Publikationswerkzeuge

     

    Das Projekt CARPET (Community for Academic Reviewing, Publishing and Editorial Technology) hat das Ziel, eine elektronische Plattform aufzubauen, um Werkzeuge und Dienstleistungen für das elektronische Publizieren systematisch und übersichtlich darzustellen. Dies soll eine effizientere Nutzung bestehender Werkzeuge und zugleich eine aufeinander abgestimmte Entwicklung unter Vermeidung von Redundanzen unterstützen.

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  • 10/2008

    Open-Access-Tage an der Freien Universität Berlin

     

     

    Am 9. und 10. Oktober finden an der Freien Universität Berlin die Open-Access-Tage statt, die gemeinsam von der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Freien Universität Berlin getragen werden. Zeitgleich werden auf einer Messe Dienstleistungen und Projekte zu Open Access vorgestellt. Die Veranstaltung wird durch das Center für Digitale Systeme der Freien Universität Berlin (CeDiS) im Rahmen des DFG-geförderten Projekts „Informationsplattform open-access.net" koordiniert.

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  • 09/2008

    Konferenz zu neuen Webtechnologien: Internationales Publikum in Berlin erwartet

     

    Die diesjährige International Conference on Dublin Core and Metadata Applications findet vom 22. bis 26. September 2008 in Berlin an der Humboldt-Universität statt. Thema dieser internationalen Tagung sind Internettechnologien. Dazu werden Referenten aus fünfzehn Nationen und bis zu 350 Teilnehmer erwartet. Die International Conferences on Dublin Core and Metadata Applications sind 2001 aus einer Reihe von Workshops entstanden und werden jährlich an wechselnden Orten im europäischen, asiatischen und amerikanischen Raum veranstaltet (bisher Tokio, Florenz, Seattle, Shanghai, Madrid, Manzanillo und Singapur).

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  • 09/2008

    Tagung weltweit renommierter Webtechnologie-Experten im September in Berlin

     

    Die 8. International Conference on Dublin Core and Metadata Applications wird vom 22. bis 26. September erstmalig in Berlin stattfinden. Veranstaltet wird die Konferenz vom Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (KIM), der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen, der Max Planck Digital Library (MPDL), der Deutschen Nationalbibliothek und der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit der Dublin Core Metadata Initiative (DCMI). Die Konferenz findet an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

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  • 08/2008

    Open Access-Vertrag mit Public Library of Science: MPG und PLoS einigen sich über zentrale Finanzierung von Publikationsgebühren

     

    Im Rahmen ihrer Open Access-Politik hat die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit der Public Library of Science (PLoS) einen Vertrag über die zentrale Übernahme der Publi-kationskosten von Wissenschaftlern der MPG geschlossen. Sämtliche Publikationen, deren Erstautor ein Wissenschaftler der MPG ist und die ab dem 1. Juli 2008 von PLoS zur Publikation akzeptiert werden, belasten nun nicht mehr die Etats der einzelnen Max-Planck-Institute, sondern werden aus zentralen Mitteln der MPG finanziert.

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  • 06/2008

    International Conference on Dublin Core and Metadata Applications: Start der Anmeldung

     

    Seit 16. Juni ist die Registrierung für die International Conference on Dublin Core and Metadata Applications 2008 möglich. Zeitgleich mit dem Beginn der Anmeldung für die im September in Berlin stattfindende Konferenz wurde das vorläufige Programm auf der Konferenzhomepage veröffentlicht.

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  • 06/2008

    Wissenschaftsorganisationen starten Schwerpunktinitiative zur "Digitalen Information

     

    Open-Access-Plattformen und virtuelle Forschungsumgebungen sollen dabei helfen, Informationen besser auszutauschen

    Die "Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen" hat auf ihrer Sitzung am 11. Juni 2008 die neue Schwerpunktinitiative "Digitale Information" beschlossen. Deren Ziel ist es, eine integrierte digitale Forschungsumgebung zu schaffen. Diese soll die Möglichkeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Informationen digital zu erstellen und auszutauschen, weiter verbessern. Der Allianz gehören an: die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren sowie die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und der Wissenschaftsrat

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  • 05/2008

    Projekt eSciDoc: MPG und FIZ Karlsruhe öffnen e-Science-Plattform für die Forschungsgemeinde

     

    MPG und FIZ Karlsruhe machen die Weiterentwicklung der e-Science-Plattform für netzbasiertes wissenschaftliches Arbeiten zu einer strategischen Kernaufgabe ihrer Organisationen und öffnen ihr vom BMBF gefördertes Projekt eSciDoc für die wissenschaftliche Gemeinschaft / eSciDoc Days am 9. und 10. Juni 2008 in Berlin. Eingeladen sind wissenschaftliche Einrichtungen, Bibliotheken und Institutionen, die eSciDoc zum Aufbau der e-Science-Infrastruktur für Forschung und Publikation nutzen wollen

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  • 04/2008

    World Atlas of Language Structures (WALS) now freely available online

     

    Already when it was published as a book in 2005, The World Atlas of Language Structures (WALS) represented a giant step forward in scientists' access to information on the diversity of human languages. On 142 maps displaying on average 400 languages from all over the world, it shows the geographical distribution of the most important patterns of sounds, word structure and sentence structure.

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  • 04/2008

    Agreement between Max Planck Digital Library and the National Institute for Materials Science (NIMS), Japan

     

  • 04/2008

    International Conference on Dublin Core and Metadata Applications

     

    Programm – Call for Papers

    Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Standards und Technologien rund um das Thema Metadaten. Metadaten, d.h. strukturierte Beschreibungen von Personen oder Objekten wie z.B. Bücher, Akten und Waren im Internet und in Datenbanken, sind ein Schlüsselthema des Informationsmanagements. Sie ermöglichen die Suche und Identifikation sowie den Zugriff und Austausch von Daten. Schwerpunkt der diesjährigen Tagung sind Metadaten im Bereich Social Computing und Semantic Web.

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  • 02/2008

    Max-Planck-Gesellschaft und Springer erzielen Einigung

     

    Zugriff auf Inhalte über SpringerLink sowie Veröffentlichungen nach dem Open Choice-Modell von Springer gewährleistet

    Die Max-Planck-Gesellschaft und Springer haben sich einvernehmlich darauf verständigt, den Wissenschaftlern aller Max-Planck-Institute und Forschungsgruppen den Zugriff auf sämtliche Inhalte der Onlineplattform SpringerLink zu ermöglichen.

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  • 01/2008

    International Conference on Dublin Core and Metadata Applications erstmalig in Deutschland

     

    Die internationale Dublin Core Metadaten Konferenz wird in diesem Jahr erstmalig in Deutschland stattfinden: Auf Initiative der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen und der Max Planck Digital Library (MPDL) wird die 8. Tagung weltweit renommierter Metadaten-Experten im September 2008 gemeinsam mit der Deutschen Nationalbibliothek, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Dublin Core Metadata Initiative (DCMI) ausgerichtet.

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  • 01/2008

    Living Reviews in Relativity: Pionierprojekt des elektronischen Publizierens feiert zehnjähriges Jubiläum

     

    Vor zehn Jahren, am 26. Januar 1998, ging das am Max-Planck-Institut-für-Gravita-tionsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) entwickelte elektronische Journal Living Reviews in Relativity online. Living Reviews in Relativity publiziert kostenfrei im Internet verfügbare Übersichtsartikel, so genannte Reviews. Diese werden von ihren Autoren regelmäßig aktualisiert (daher 'living'). Dadurch ist der Leser stets auf dem aktuellen Stand der Forschung im jeweiligen Fachgebiet. 2.500 Volltext-Downloads im Monat, über 2.500 Zitierungen in referierten Fachzeitschriften und zahlreiche positive Kommen-tare der Leserschaft zeugen von dem enormen Erfolg des Journals.

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  • 01/2008

    Neuer Vertrag mit Copernicus Publications

     

    Um Open Access-Publikationen ihrer Wissenschaftler weiter zu fördern, hat die Max-Planck-Gesellschaft einen Vertrag mit dem Verlag Copernicus Publications unterzeichnet. Sie wird zukünftig die Kosten für Open Access-Artikel ihrer Forscher zentral finanzieren

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2007

  • 10/2007

    Max-Planck-Gesellschaft kündigt Lizenzvertrag mit Springer

     

    Die Max-Planck-Gesellschaft hat nach schwierigen Verhandlungen ihren langjährigen Lizenzvertrag mit dem Springer Verlag zum 31. Dezember 2007 gekündigt

    Die Verhandlungen sind gescheitert, weil keine Einigung über ein adäquates Verhältnis von Preis und nachhaltigen Leistungen erzielt werden konnte. "Springer ist von überhöhten Forderungen bis zum Schluss nicht abgerückt; deshalb hat die MPG den Vertrag gekündigt", so Vizepräsident Kurt Mehlhorn. Durch Auswertung der Nutzungsstatistiken und Vergleiche mit anderen wichtigen Verlagen wurde deutlich, dass Springer für die angebotenen Zeitschriften etwa das Doppelte des Preises forderte, den die Max-Planck-Gesellschaft noch für vertretbar erachtet.

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  • 06/2007

    Living Reviews in Landscape Research online

     

  • 05/2007

    Kooperationsvereinbarung zwischen der Max Planck Digital Library und SUB Göttingen

     

    Zusammenarbeit fördert die Entwicklung der digitalen Infrastruktur für die Geistes- und Kulturwissenschaften

    Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, SUB (vertreten durch die Georg-August-Universität Göttingen) und die Max Planck Digital Library, MPDL (vertreten durch die Max-Planck-Gesellschaft) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um ihre bereits bestehenden engen Kontakte systematisch weiter auszubauen: Ziel der vertraglich besiegelten Zusammenarbeit ist es, die Entwicklung der digitalen Infrastruktur für die Geistes- und Kulturwissenschaften durch gemeinsame neue Projekte und innovative Strategien voranzutreiben. Die Vereinbarung unterzeichneten der Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Kurt Mehlhorn, die Vizepräsidentin der Universität Göttingen, Prof. Dr. Doris Lemmermöhle, MDPL-Direktor Dr. Laurent Romary und SUB-Direktor Dr. Norbert Lossau am Donnerstag, den 3. Mai 2007, im Rahmen der ersten "German E-Science Conference 2007" (Baden-Baden), die vom 2. bis zum 4. Mai über die neuesten Ergebnisse im Bereich des Aufbaus virtueller Forschungsumgebungen für die Wissenschaften informiert.

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  • 04/2007

    Interview mit Ralf Schimmer, Publishers Communication Group

     

     

  • 01/2007

    Max Planck Digital Library nimmt Arbeit auf

     

    Hilfe im Datendschungel

    Seit Jahresbeginn besitzt die Max-Planck-Gesellschaft eine neue zentrale Serviceeinheit: die Max Planck Digital Library (MPDL) in der Münchner Amalienstraße 33. Von hier aus koordinieren deren Mitarbeiter die webbasierte wissenschaftliche Informationsversorgung für die gesamte Forschungsorganisation. Dazu betreiben sie die elektronische Infrastruktur und entwickeln neue Komponenten, die nötig sind, um die einzelnen Max-Planck-Institute an das weltumspannende Netz wissenschaftlicher Kommunikation anzubinden.

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2006

  • 12/2006

    Max-Planck-Gesellschaft schließt Vertrag mit Elsevier

     

    Vereinbarung sichert für weitere drei Jahre breiten Zugang zu wissenschaftlicher Information

    Die Max-Planck-Gesellschaft hat erneut einen Vertrag mit Elsevier, einem der weltweit führenden Wissenschaftsverlage, geschlossen. Die Vereinbarung sichert den Forschern der 80 Max-Planck-Institute für drei Jahre den Zugang zum gesamten Portfolio von Elsevier. Insgesamt stehen über ScienceDirect, Elseviers online-Plattform, etwa 7,5 Millionen Artikel und Abstracts - einschließlich der Titel von Cell Press - zur Verfügung. Um Ressourcen möglichst effizient einzusetzen, hat sich die Max-Planck-Gesellschaft entschlossen, auch weiterhin ausschließlich das elektronische Format einzusetzen.

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  • 03/2006

    Max Planck Society pledges financial support for New Journal of Physics

     

    In a show of support for open-access publishing, the Max Planck Society (MPS) announced today that, with immediate effect, it would enter into an agreement with the open-access journal New Journal of Physics (NJP) [1]. The arrangement will see the Max Planck Society pay the NJP article publication charge centrally for all of its scientists who submit work to the journal, for an initial period, before the end of 2008.

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